Aufgenommen im August 2008
Der König Friedrich Wilhelm IV. stiftete 1840 das Grabmal für den Geheimen Staats- und Kabinettsminister Jean Pierre Frederic Ancillon (1767-1837). Außerdem war er der Erzieher des Königs. Errichtet wurde es 1841/42 nach der Art eines antiken römischen Sarkophags und besteht aus geschliffenem Marmor. An den Seiten sind Inschriften in französischer Sprache angebracht die aus dem Leben Ancillons erzählen. Um das Grab vor Wettereinflüssen zu schützen wurde es mit einer Glas-Stahlkonstruktion überdacht. Es ist eines der letzten Werke Schinkels. Ein Schüler, Johann Heinrich Strack, fertigte die Pläne nach dem Entwurf Schinkels an und hatte wohl auch die Oberbauleitung inne.
(Quelle: Johannes Cramer; Ulrike Laible und Hans-Dieter Nägelke: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band1)