Aufgenommen im August 2009

Nach dem Tod der Königin Luise im Jahr 1810 entstand im Charlottenburger Schlosspark ein Mausoleum nach einer Skizze des Königs. Schinkel setzte die Pläne des Königs um und fertigte die entsprechenden Pläne an. Ein viersäuliger Portikus aus Sandstein war der Gedächtnishalle vorgeblendet. Dieser wurde 1828 durch roten Granit, dem "vaterländischen Gestein", ersetzt. Die nicht mehr benötigten Sandsteinteile wurden auf die Pfaueninsel gebracht und am dortigen Lieblingsaufenthaltsort der Königin wiedererrichtet. In der kleinen Halle des Tempels befindet sich eine Kopie der Büste der Königin Luise von Christian Daniel Rauch.

(Quelle: Johannes Cramer; Ulrike Laible und Hans-Dieter Nägelke: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band1)