Aufgenommen 2008/09

1825 baute Schinkel das ehemalige Gärtnerhäuschen zu einem Teepavillon um. Von hier aus beobachtete die feine Gesellschaft das Treiben auf der vorbeiführenden Strasse nach Potsdam. Daher stammt auch der seltsame Name. An den äußeren Seitenwänden sind, wie auch im Hof des Schlosses, antike Bruchstücke eingelassen. Das Innere wurde mit pompejanischen Wandmalereien Schinkels ausgeschmückt. Durch Zerstörungen im 2.Weltkrieg sind diese aber nicht mehr erhalten.

(Quelle: Johannes Cramer; Ulrike Laible und Hans-Dieter Nägelke: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band1)