Aufgenommen im März 2008

Die Sommerresidenz von Prinz Wilhelm, dem späteren 1.deutschen Keiser, wurde in einem ersten Bauabschnitt 1834/35 von Karl Friedrich Schinkel erstellt. 1844-49 erfolgte der 2. Bauabschnitt unter Persius, Strack, Gebhardt und Gottgetreu. Schinkels Urheberschaft ist, nach massiven Beschneidungen des Projekts, nur der Ostflügel zuzurechnen. Allerdings gab er für die künftigen Bauabschnitte den Stil der "romantischen Burg", ganz dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend, vor. Beginnend von der seitlichen Pergola bis zum 1.kleineren oktogonalen Turm ist der Schinkelsche Bauabschnitt zu bewundern. Der große wuchtige, mittig gelegene achteckige Turm und der rechte Flügel (von der Seeseite betrachtet) wurden im 2. Bauabschnitt angefügt. Von 1963-1999 war hier im Schloss das Museum für Ur- und Frühgeschichte untergebracht. Seit 1999 wird es umfassend saniert, damit es bald wieder im alten Glanz erstrahlen kann.

(Quelle: Johannes Cramer; Ulrike Laible und Hans-Dieter Nägelke: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band1)