Aufgenommen Januar 2010 und ein Foto im Sommer 2004

Der Pomonatempel gilt als das erste Werk K. F. Schinkels. Der Entwurf wurde schon 1800 erstellt. 1801 erfolgte die Ausführung. Auf dem Pfingstberg errichtete Schinkel im Auftrag von Geheimrat Carl Ludwig Oesfeld einen Teepavillon, der den Namen der Griechischen Göttin Pomona erhielt. Es ist ein Ziegelbau mit Putzquaderung. Der Portikus mit den vier ionischen Säulen ist aus Holz gefertigt. Durch den Anstrich wird allerdings eine Ausführung in Stein vorgetäuscht.1817 kaufte Friedrich Wilhelm III. das Gebäude und ließ einige Änderungen der Inneneinrichtung vornehmen. Wahrscheinlich geht auch das Zeltdach auf ihn zurück. Der Tempel überstand den Krieg unbeschadet, allerdings war er zu DDR-Zeiten wegen der grenznahen Lage dem Verfall preisgegeben. Erst 1992-93 wurde er wiederhergestellt.

(Quelle: Johannes Cramer; Ulrike Laible und Hans-Dieter Nägelke: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band1)