Aufgenommen Ostern 2009

Die Kirche in Götterswickerhamm (...was für ein Name!) wurde im Laufe der Zeit durch kriegerische Auseinandersetzungen immer wieder zerstört (zuletzt im 2. Weltkrieg). Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert. Nach von Schinkel korrigierten Plänen des Bauinspektors Heermann wurde die Kirche 1830-34 zu einer flachgedeckten Emporenkirche für 800 Leute umgebaut. Der Turm und die Seitenwände der Vorgängerkirche blieben erhalten und wurden nun von außen verputzt. Das Kirchenschiff erhielt je Seite sechs Spitzbogenfenster im neogotischen Stiel. Auch im Inneren sind die Emporen mit neogotischem Blendmaßwerk geschmückt. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1933 und wurde von der Firma Paul Faust in Schwelm hergestellt. Heute steht die Kirche unter Denkmalschutz.

(Quelle: Eva Brües, Schinkel Lebenswerk-Die Rheinlande)