Historische Photographie

König Friedrich August I. (1750-1827) war sächsischer Kurfürst und kämpfte 1806 an der Seite Preussens in der Schlacht bei Jena und Auerstedt gegen die französischen Truppen. Nach der Niederlage in dieser Schlacht musste Friedrich August Frieden mit Napoleon schließen und wurde darauf hin zum König von Sachsen ernannt. Fortan kämpfte er an der Seite Napoleons. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 wurde er von den Siegermächten gefangen genommen. Erst 1815 wurde er aus der Gefangenschaft entlassen und kehrte unter großem Jubel der Bevölkerung nach Dresden zurück. Schweren Herzens musste er sich aber den Beschlüssen des Wiener Kongresses beugen und einer Teilung Sachsens zustimmen.
Das Bronzedenkmal wurde von Ernst Rietschel, zusammen mit Christian Daniel Rauch, geschaffen. Der Entwurf für den Sockel geht auf Karl Friedrich Schinkel und Gottlieb Semper zurück.
Ursprünglich stand das Denkmal im Dresdner Zwinger. Dort wurde es 1843 mit einer, eigens von Richard Wagner komponierten Hymne, geweiht. 1929 wurde es umgesetzt und hatte bis 2008 seinen Standort am Japanischen Palais. Nach gründlicher Restaurierung wurde es auf auf dem Dresdner Schlossplatz wiedererrichtet.

(Quelle: Andreas Bernhard; Gert Streit: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band2;
http://www.qype.com)