Aufgenommen im Februar 2009

Die Pläne für den Bau der Kirche in Sargstedt wurden 1828 in der Berliner Oberbaudirektion zur weiteren Bearbeitung eingereicht. Dabei war zu beachten, das der Bau unter Einbeziehung eines alten romanischen Turms zu erfolgen hatte, der ursprünglich schon am Vorgängerbau (Klosterkirche) als Glockenturm diente. Schinkel legte den Plänen den Normalkirchenentwurf zugrunde. Da der Bauplatz sehr begrenzt war, wurde ein kürzeres Kirchenschiff ausgeführt, so das die Proportionen zur Normalkirche etwas verändert sind. Die Kirche ist aus Bruchstein errichtet und passt sich so hervorragend dem mittelalterlichen Turm an. Der Innenraum ist mit hölzernen Emporen ausgestattet, dessen Stützen auch das Tonnengewölbe tragen.

Die Innenaufnahmen dieser Bildergalerie wurden mir freundlicherweise von Tina Frühauf von http://www.studium-hallense.de/ zur Verfügung gestellt.

(Quelle: Andreas Bernhard; Gert Streit: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band2;
Hilbert Ibbeken, Elke Blauert; Karl Friedrich Schinkel-Das Architektonische Werk heute)